Elisabeth Zweigert
Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Was ist ein Trauma?

Wenn jemand Opfer eines Übergriffs, eines Unfalls oder einer Naturkatastrophe geworden ist, der kann noch Jahre später unter folgenden Symptomen leiden:

Alpträume, Schweißausbrüche, Angst vor Situationen, die an das erlebte Trauma erinnern, Vermeidungsverhalten, sozialer Rückzug, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten u. a.

Es gibt aber noch andere traumatisierende Erlebnisse: seelische Verletzungen in der Kindheit wie plötzlicher Verlust eines Elternteils, Misshandlung, Ausgrenzung, etc. Auch der Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Trennung kann zu belastenden Stressreaktionen führen.

Wie wird ein Trauma behandelt?

Der wichtigste Schritt ist die Sicherheit und die Stabilisierung des Betroffenen.

Dann werden Techniken erlernt, wie man sich vor überwältigenden Gedanken, Gefühlen und Bildern distanzieren kann. Ist diese Sicherheit erreicht, dann kann begonnen werden, sich mit den belastenden Inhalten zu konfrontieren. Dabei wird aber immer wieder darauf geachtet, dass der Klient wirklich schon so weit ist, um der Gefahr der Retraumatisierung zu entgehen.  

Gegenstand der Traumabearbeitung ist auch die Veränderung von dysfunktionalen (schädlichen) Denk- und Verhaltensmustern, die sich aufgrund des Traumas in die Seele gebrannt haben. Zum Schluss folgt die Integration: Ziel ist letztendlich, dass das Geschehene in die Lebensgeschichte eingebaut wird. Erst dann, wenn das Erlebte kommuniziert werden kann und nicht mehr verdrängt wird, kann der Heilungsprozess einsetzen.